Allergien

Heuschnupfen – Was ist das?

Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung, bei welcher der Körper gereizt auf Blütenpollen oder Pilzsporen Allergene reagiert. Die Pollenallergie (Heuschnupfen) ist die häufigste allergische Erkrankung in unseren Breitengraden. Von den rund 3’500 Pflanzen in der Schweiz, Österreich und Deutschland sind nur etwa 20 für Pollenallergiker von Bedeutung.

Wann ist Heuschnupfenzeit?

Die Heuschnupfensaison kann von Januar bis September dauern. Die Monaten Mai, Juni, Juli sind aber für die meisten Betroffenen die stärksten Monate. Trockenes und windiges Wetter begünstigen die Bestäubungsperioden, während regnerischen und kalten Perioden nimmt die Pollenkonzentration in der Luft ab. Auf jeden Fall sollte man Taschentücher und Wasser immer griffbereit haben!

Auf diese Pollen kann der Körper reagieren

Nicht alle Pollen, die in der Luft schwirren, lösen auch eine allergische Reaktion aus. Es kommt dabei immer drauf an, auf welche Pollen der einzelne Mensch reagiert. Baumpollen, Gräserpollen und Kräuterpollen stehen dabei im Vordergrund. Eine allergische Reaktion entsteht durch das Einatmen der Pollen oder wenn die Pollen ins Auge gelangen.

Pollen beim Spazieren

Schon bei geringer Windstärke steigt die Pollenkonzentration in der Luft. Waren Sie draussen im Park, Garten oder auf dem Lande? Dann empfehlen wir Ihnen, Ihre Kleider nachher zu waschen!

Symptome

Die 3 häufigsten Symptome sind Niesattacken, Fliesschnupfen (Rhinitis) und juckende und tränende Augen. Verspüren Sie diese Symptome während dieser Zeit, zögern Sie nicht, ihren Hausarzt aufzusuchen.

Den Alltag meistern

Putzen sie sich öfters am Tag sanft die Nase, dabei werden die Pollen aus ihren Atemwegen wegtransportiert. Auch empfiehlt es sich, mehrmals am Tag die Hände und das Gesicht zu waschen. Bitten Sie jemand anderes, ihr Gras zu mähen und schliessen Sie die Fenster beim Autofahren.